Kommissionsware für Juweliere
einfach verwalten
Von der Annahme bis zur Auszahlung
- transparent in Prismanote dokumentiert

Was ist ein Kommissionsverkauf?
Beim Kommissionsverkauf überlässt der Kommittent dem Juwelier einen Artikel zum Verkauf. Der Juwelier handelt als Kommissionär und verkauft die Ware im eigenen Namen für Rechnung des Kommittenten.
Mit Kommissionsware erweitern Sie Ihr Sortiment, ohne die Artikel sofort ankaufen zu müssen. PrismaNote unterstützt Juweliere und Goldschmiede dabei, den gesamten Kommissionsprozess übersichtlich abzubilden: von der Warenannahme über die Artikelanlage und den Verkauf bis zur Auszahlung an den Kommittenten.
Alle Vorgänge bleiben über eine eindeutige Transaktionsnummer miteinander verbunden. So können Sie jederzeit nachvollziehen, von wem ein Artikel übernommen wurde, welche Preise vereinbart wurden, wann der Verkauf erfolgte und welcher Betrag ausgezahlt wurde.
Der Kommissionsprozess mit PrismaNote


Kommissionsware annehmen
Die Ware wird über die Konvolutmaske als Kommissionsware erfasst. Dabei können Sie mehrere Schmuckstücke oder andere Artikel gemeinsam in einem Vorgang aufnehmen. Kundendaten, Artikelbeschreibungen, Preise, Fotos und weitere Vereinbarungen werden zentral gespeichert. Der Kommittent erhält einen Beleg beziehungsweise Kommissionsvertrag über die angenommenen Artikel.
Verkaufsartikel anlegen
Für jeden angenommenen Kommissionsartikel wird ein eigener Verkaufsartikel erstellt. Einkaufspreis, Mindestverkaufspreis, Artikel-gruppe, steuerliche Zuordnung und Transaktionsnummer können direkt hinterlegt werden. Dadurch bleibt jeder Verkaufsartikel eindeutig mit dem ursprünglichen Kommissionsauftrag verbunden.
Kommissionsware in den Lagerbestand aufnehmen
Nach der Artikelanlage werden die Kommissionsartikel über den Wareneingang mengenmäßig in den Lagerbestand aufgenommen. Die Bestandserhöhung verändert nicht automatisch die Eigentumsverhältnisse: Die Ware bleibt bis zum Verkauf grundsätzlich Eigentum des Kommittenten.
Durch die eindeutige Kennzeichnung können eigene Ware und Kommissionsware jederzeit voneinander unterschieden werden.
Kommissionsartikel über die Kasse verkaufen
Kommissionsartikel werden wie andere Verkaufsartikel über die PrismaNote-Kasse verkauft. Der Artikel kann gesucht oder gescannt und anschließend mit der gewünschten Zahlungsart abgerechnet werden.
Die Verkaufsrechnung enthält die verkauften Artikel, den Käufer und die zugehörige Transaktionsnummer. Dadurch lässt sich der Verkauf jederzeit dem ursprünglichen Kommissionsauftrag zuordnen.

Auszahlung an den Kommittenten dokumentieren
Nach dem erfolgreichen Verkauf wird der vereinbarte Auszahlungsbetrag an den Kommittenten ausgezahlt. PrismaNote dokumentiert die Auszahlung direkt beim Kommissionsauftrag.
Die Abrechnung kann unter anderem folgende Angaben enthalten:
- verkaufter Artikel
- Verkaufspreis
- vereinbarter Auszahlungsbetrag
- Auszahlungsdatum
- zugehörige Transaktionsnummer
Nicht verkaufte Artikel verbleiben im Kommissionsbestand oder werden entsprechend der vertraglichen Vereinbarung an den Kommittenten zurückgegeben.

Differenzbesteuerung nach §25a UStG
Wenn ein geeigneter gebrauchter Artikel beispielsweise von einer Privatperson übernommen wurde und die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind, kann der spätere Verkauf der Differenzbesteuerung nach § 25a UStG unterliegen.
Dabei gilt:
- Der Verkauf ist nicht steuerfrei.
- Die Umsatzsteuer wird nur auf die positive Differenz zwischen Verkaufs- und Einkaufspreis erhoben.
- Die enthaltene Umsatzsteuer wird aus der Marge herausgerechnet.
- Auf der Kundenrechnung darf die Umsatzsteuer nicht gesondert ausgewiesen werden.
- Die Rechnung muss den Hinweis „Gebrauchtgegenstände/Sonderregelung“ enthalten.
Nicht jeder Gegenstand ist für die Differenzbesteuerung geeignet. Insbesondere Edelmetalle, Edelsteine und Gegenstände, die ausschließlich wegen ihres Materialwerts gehandelt werden, können ausgeschlossen sein. Die steuerliche Einordnung sollte deshalb mit dem Steuerberater abgestimmt werden.
Beispiel zur Berechnung
Bei einem Verkaufspreis von 1.000 Euro und einem vereinbarten Auszahlungsbetrag von 700 Euro beträgt die positive Marge 300 Euro.
Bei einem Umsatzsteuersatz von 19 Prozent ergibt sich:
Umsatzsteuer = 300 Euro × 19 ÷ 119 = 47,90 Euro
Die umsatzsteuerliche Bemessungsgrundlage beträgt damit 252,10 Euro. Die Umsatzsteuer wird nicht zusätzlich berechnet und auf der Rechnung nicht gesondert ausgewiesen.

Kommissionsverkäufe jederzeit nachvollziehen
Über die Bereiche „Services → Konvolut“ und „Kasse → Vertrieb → Transaktionen“ können Sie alle Kommissionsaufträge und Verkäufe einsehen.
PrismaNote zeigt unter anderem:
- Kommittent und Kundendaten
- angenommene Kommissionsartikel
- Kommissionsvertrag
- Einkaufs- und Mindestverkaufspreise
- Verkaufsdatum und Käufer
- Zahlungsart und Verkaufsrechnung
- Auszahlung an den Kommittenten
- Änderungshistorie
- Transaktionsnummer
- Status des Vorgangs
Auch im Tagesabschluss und in den Finanzberichten werden die zugehörigen Verkäufe und Auszahlungen nachvollziehbar dargestellt.


Kommissionsware digital mit PrismaNote verwalten
Mit PrismaNote bilden Sie die Annahme, Verwaltung, den Verkauf und die Abrechnung von Kommissionsware in einem durchgängigen Prozess ab. Alle Beteiligten, Artikel, Belege und Zahlungen bleiben miteinander verbunden und können jederzeit aufgerufen werden.
So reduzieren Sie manuelle Arbeit, vermeiden Zuordnungsfehler und behalten auch bei mehreren Kommissionsaufträgen den Überblick.

